KrebsAthlet goes RealAthlet

Hallo,
endlich ist es soweit und der Weg vom KrebsAthlet zum RealAthlet kann beginnen. Krebstherapie ist beendet und nun heißt es den Kadaver wieder in Form zu bringen. Ziel ist es noch fitter als je zuvor zu werden. Nur wie stellt man das an? Wie lange dauert das?

#KrebsAthlet

Das Foto links wurde zu Beginn der Therapie gemacht und das Rechte ist aktuell, also vom Ende der Therapie. Mittlerweile kann ich es nicht mehr verbergen, dass die Nadel auf der Waage sich jeden Morgen überlegt ob sie nicht doch zum 100er hin springen soll. Die seitlichen Aufnahmen erspare ich euch bzw mir doch besser! 😉

Wie schafft es nun ein KrebsAthlet wieder in Form zu kommen? Eigentlich eine ganz einfache Antwort: “Mach mehr Sport!” Klingt ja verdammt simple. Aber ist es das auch?
Wer mich kennt, der weiß, dass ich nicht auf monotone Trainingseinheiten stehe. Bei mir muss es abwechslungsreich und intensiv sein. Als KrebsAthlet kann man sich während der Therapie logischerweise nicht mit intensiven Einheiten belasten. Zumindest bei mir war es so, dass mein Organismus diese Belastungen definitiv nicht ausgehalten hätte. Hab es während der Therapie einmal übertrieben und das habe ich bitter und lange bereut. Aus diesem Grund habe ich die letzten Monate eigentlich nur Ausdauereinheiten im Pulsbereich zwischen Regeneration (Reg) und Grundlagenausdauer (GA1) absolviert. Diese Einheiten haben mir definitiv gut getan. Auch wenn es monoton war und ich mich ein wenig fadisiert habe, war der Effekt doch deutlich spürbar. Die ausgeschütteten Glückshormone haben vor allem der Psyche während dieser doch harten Zeit gut getan. Egal ob Spaziergang, Reg- oder GA1-Lauf danach ging es mir jedesmal gleich immer ein gutes Stück besser.

#RealAthlet

Mittlerweile ist die Wunde von der Portentfernung gut verheilt und ich kann auch den Schultergürtel wieder so richtig belasten. Somit rücken ab jetzt die monotonen Ausdauereinheiten ein wenig in den Hintergrund – ganz beiseite werde ich sie noch nicht lassen, weil ich mich langsam hintasten möchte – und die intensiven Einheiten werden wieder sukzessive mehr werden!
Weil ich gerne immer was Neues ausprobiere, steht aktuell CrossFit am Programm! Falls euch CrossFit noch kein Begriff sein sollte: CrossFit ist sowohl eine Fitnesstrainingsmethode als auch ein Wettkampfsport, der Gewichtheben, Sprinten, Bodyweightübungen sowie Turnelemente miteinander verbindet.
Klingt nach einem abwechslungsreichem und intensivem Training sein. Also her damit! Der Muskelkater kann kommen!
Wie lange dauert es nun bis man bzw ich wieder in Form bin? Kann ich so nicht beantworten aber ich werde euch hier am Blog am Laufenden halten!
Ab jetzt lautet das Motto #KrebsAthletgoesRealAthlet !

Bis bald
Bernhard

3 Gedanken zu „KrebsAthlet goes RealAthlet

  1. Hi, interessanter Blog. Mit viel Willenskraft und Sport gegen Krebs. Btw, hast du gewusst, dass bei dauerhafter hoher Muskelspannung im Körper die Organe weniger Platz haben, weniger gut arbeiten können, zu Mikroschwellungen neigen, und die Nerven im Muskelgewebe eingeklemmt werden und weniger gut funktionieren, das heisst das ganze System leidet? Hast du gewusst, dass das Blut von (High Carb) Veganern laut aktuellen Studien acht (8) mal stärker ist im bekämpfen von Krebszellen als das Blut von Leuten, die sich lediglich “ausgewogen” ernähren? Hast du gewusst, dass Milchprodukte (inkl. Käse) der derzeit relevanteste krebserregende Stoff ist? Hast du gewusst, dass sich immer mehr Ausdauersportler vegan ernähren. Warum? Weil höhere Leistung, weil kürzere Regenerationszeiten. Gruss und wünsche dir weiterhin gute Besserung!

  2. Hallo Max22,
    vielen lieben Dank für deinen Input. Die Ernährung ist wirklich ein interessantes Thema, auch ich kenne viele vegane Sportler, die darauf schwören. Ich habe es selbst auch eine Zeit lange ausprobiert. Allerdings ist diese Art von Ernährung nicht für mich geeignet, weil man sich bei veganer Ernährung sehr gut auskennen muss um keinen Mangel zu bekommen. Diesen Mangel kann man meist nur durch Supplemente wieder ausgleichen. Darum bevorzuge ich die ausgewogene Ernährung und vertraue hier ganz auf meine Ernährungswissenschaftlerin.

    LG
    Bernhard

    PS: Das nächste mal darfst der Transparenz halber auch gerne mit vollem Namen posten 😉

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